Verkehrs-Landesrat Hermann Kepplinger:
"Fordere Klarstellung der ÖBB betreffend den Betrieb der Mühlkreisbahn"
"Die von den ÖBB vorangetriebenen Spekulationen zur Mühlkreisbahn sind absolut unerfreulich. Darum fordere ich die Bundesbahn auf, rasch Klartext mit allen Betroffenen zu sprechen. Bei der Analyse des Fahrgastaufkommens muss besonders auch die mangelnde Attraktivität durch die Langsamfahrstellen mitbedacht werden", so Verkehrs-Landesrat Kepplinger in seiner Reaktion auf das OÖN-Interview von Vorstandsdirektor Matthä.
Offene Fragen
Für das Verkehrsressort sind deshalb gewichtige Fragen an die ÖBB offen:
Gibt es den Willen den Verkehrsdienstevertrag bis 2017 zu erfüllen, oder soll er vorab gelöst werden?
Welche Kosten verursacht die Beseitigung der mehr als 7 km Langsamfahrstellen? (Auf diese Daten wartet das Ressort seit einiger Zeit)
Gibt es Investitionsplanungen darüber hinaus?
Das Obere Mühlviertel nicht abschneiden
"Ich wiederhole mich wissentlich, wenn ich festhalte, dass das Obere Mühlviertel mit einem guten und bedarfsgerechten öffentlichen Verkehr angebunden sein muss. Das zu gewährleisten ist aber nicht alleinige Aufgabe des Landes sondern auch der Betreiber der Verkehrsmittel. Die Klarheit über deren Zielvorstellungen ist mit Grundlage für vernünftige Gespräche und Entscheidungen. Das fehlt mir bei der ÖBB momentan", beschreibt Kepplinger die Lage.
"Die Zukunft der Mühlkreisbahn ist auch Voraussetzung für die Klärung weiterer verkehrstechnischer Fragen im gesamten nördlichen Teil Oberösterreichs.", hält Verkehrsreferent Kepplinger abschließend fest.
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