Donnerstag, 2010-09-09 12:23
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BUCHMAYR (G) ZU FRAUENFÖRDERUNG IM LANDESDIENST

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BUCHMAYR (G) ZU FRAUENFÖRDERUNG IM LANDESDIENST

Grüne Frauensprecherin, LAbg. Maria BUCHMAYR
 
Frauenförderung im Landesdienst: Auch schöngemalt bleibt ÖVP Frauenpolitik zappenduster
 
„Die scheinbar so tolle Frauenquote im Landesdienst ist nicht mehr als ein dünnes Gleichstellungs-Mäntelchen und selbst dieses hat große Löcher“, meint die Grüne Frauensprecherin LAbg. Maria Buchmayr zur Darstellung von ÖVP LHStv. Hiesl zur Frauenförderung. LR Hiesl muss selbst zugeben, dass der Anteil von Frauen in Führungs- und gehobenen ExpertInnenfunktionen bei bescheidenen 24, 4 Prozent liegt.
„Dieser Anteil ist nicht nur bescheiden sondern beschämend und das bereits lange Zeit. Dass der landesinterne Frauenförderplan so zögerlich umgesetzt wird, spricht wohl kaum für ein massives ÖVP-Interesse an der Frauengleichstellung – weder im Landesdienst und noch viel weniger in der freien Wirtschaft“, kritisiert Buchmayr.
 
Das Ziel, mehr Männer für die Karenz zu gewinnen, ist und bleibt auch im Landesdienst nur ein frommer Wunsch. Buchmayr: „Nur sehr fortschrittliche Männer entschließen sich zu diesem Schritt und selbst diese werden nicht aktiv unterstützt“.
Mag sich die ÖVP auch noch so eindringlich zur  Vereinbarkeit von Beruf und Familie bekennen, sieht die Realität anders aus. „In Wahrheit bremst die ÖVP, sie beharrt auf der bedarfsgerechten Kinderbetreuung, in aller Schwammigkeit“, meint Buchmayr und betont demgegenüber die Notwenigkeit einer flächendeckenden Kinderbetreuung, die „ selbstverständlich und diskussionslos“ sein sollte.
 
Eine wirkliche Gleichstellung der Frauen in OÖ braucht nicht nur effiziente Maßnahmen im Landesdienst sondern auch im allgemeinen und freien Wirtschaftsleben. Dazu ist die ÖVP scheinbar nicht bereit.
 
Buchmayr abschließend: „LHStv. Hiesl zeichnete ausgerechnet am Frauentag ein malerisches Gleichstellungsgemälde in falschen Farben. Dahinter versteckt sich eine zögerliche ÖVP Frauenpolitik, die von der männerdominierten Parteilinie bestimmt wird und sich sogar aus einem gemeinsamen überparteilichen Frauenbündnis verabschiedet hat“.

2010-03-10 07:43 von picturenewsat
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