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FH OÖ INNOVATIVER F&E PARTNER FÜR 370 UNTERNEHMEN

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FH OÖ INNOVATIVER F&E PARTNER FÜR 370 UNTERNEHMEN

FH OÖ innovativer F&E-Partner für 370 Unternehmen!

F&H © Land OÖ
© Land OÖ/Cerpnjak
v.l.: Prof. (FH) Prok. DI Dr. Johann Kastner, Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Dr. Gerald Reisinger

Forschungsarbeit an der FH OÖ ist gekennzeichnet durch ihre praxisorientierte Ausrichtung. Kooperationen mit (inter)nationalen Unternehmen und Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft haben einen hohen Stellenwert. Das schätzen die derzeit rund 370 Firmenpartner wie z.B. BMW, Borealis, FACC, Google, mobilcom, Siemens oder voestalpine. Vor allem aber ist das F&E-Angebot der FH OÖ auch für Klein- und Mittelbetriebe interessant. Mit Unterstützung des Innovationsschecks wurden seit 2008 Projekte mit über 70 Klein- und Mittelunternehmen durchgeführt. Die inhaltliche Bandbreite reicht dabei von der Machbarkeitsstudie einer Produktidee bis zur Entwicklung eines Prototypen. Insgesamt wurde für rund 150 KMU geforscht und entwickelt. Das entspricht 42% aller Unternehmenspartner der FH OÖ, dazu zählen zum Beispiel Anagnostics, Comesafe, Emporia, Energiewerkstatt, Joha Türen Hauleitner, Lebensquell Bad Zell, Spantec, Windoh oder auch das Sägewerk Aitzetmüller.

FH OÖ F&E: kompetent – vielseitig - international

Wie auch in den Jahren davor, führte die FH OÖ innovative Projekte in unterschiedlichsten Themenbereichen erfolgreich durch und konnte ihren Ruf als exzellente Forschungseinrichtung weiter festigen.

Hagenberg: Hightech für ältere Menschen: Ältere Menschen stellen zunehmend neue Anforderungen an ihr Lebensumfeld. Mangelnde Beweglichkeit, schlechteres Hör- und Sehvermögen wie auch Krankheiten führen zur Einschränkung der Lebensqualität. Dabei können technische Lebenshilfen und Informations- und Kommunikationstechnologien den Alltag wesentlich erleichtern. Forscher der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien in Hagenberg arbeiten im Projekt „iLiving“ mit den Unternehmen Spantec GmbH und plastic electronic GmbH in Linz, dem Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien sowie der Christian Doppler Klinik in Salzburg an der Entwicklung neuer kostengünstiger und vollautomatischer Systeme, die es ermöglichen, Stürze zu klassifizieren und zu erkennen. Im Falle eines Sturzes kann das System ohne das Zutun eines Patienten Alarm schlagen. Damit wird endlich auch jener Bereich abgedeckt, wo Senioren sich bei Stürzen nur schwer verständlich machen können, und in unangenehmen Situationen stundenlang ausharren müssen. Die vollautomatische Sturzerkennung wird zurzeit  in einer umfangreichen Pilotstudie in der Geriatrie der Christian Doppler Klinik in Salzburg getestet.

Linz: Sozialwissenschaftliche Forschung am Puls der Zeit Am Campus Linz beschäftigen sich FH-Forscher/innen mit „Leben im Alter“. Im gleichnamigen Forschungsschwerpunkt wird eng mit den IT-Kolleg/innen am Campus Hagenberg zusammengearbeitet. Während sich die Hagenberger mit technischen Lösungen beschäftigen (wie im obigen Beispiel vorgestellt), bearbeiten die Linzer Wissenschaftlerinnen die sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Komponenten dieses Themas. Dabei geht es einerseits um die Erhebung der Bedürfnisse älterer Personen in ihrem Lebensumfeld. Andererseits gilt es, Modelle zur Umsetzung bzw. zum praktischen Einsatz der innovativen Hilfstechnologien zu entwickeln. Im 2009 gestarteten F&E-Projekt „Inversia“ beschäftigen sich 8 FH-Forscher/innen bis 2013 mit Unterstützung durch EU und Land OÖ mit diesem komplexen Thema.

Steyr: Innovative Verkehrslösungen Österreichs Straßen stoßen angesichts des großen Verkehrsaufkommens immer mehr an ihre Grenzen:  Privatverkehr, Berufsverkehr, Straßengüterverkehr. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. ForscherInnen des Logistikums an der FH OÖ Fakultät für Management in Steyr nehmen sich dieser Problematik im Projekt „Time4trucks“ an. Gemeinsam mit den Projektpartnern RISC Software GmbH in Hagenberg und Industrielogistik Linz GmbH wird seit 2009 an der Entwicklung eines Entlastungsmodells im Bereich Güterverkehr gearbeitet. Konkret soll dieser in Tageszeiten außerhalb der Spitzenzeiten verlagert werden, um so Engpässe, Staubildung und Zeitverlust zu vermeiden und Kosten wie auch den CO2-Ausstoß zu verringern. Dazu werden Transport- und Logistikunternehmen, deren Auftraggeber sowie die wesentlichen Straßeninfrastrukturbetreiber mit eingebunden. Das Projekt wird durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterstützt.

Wels: Nachhaltige Entwicklung für weltweit verbesserte Trinkwasser-versorgung Laut Bericht der Vereinten Nationen wird bis 2025 für zwei Drittel der Menschheit eine Unterversorgung mit Trinkwasser vorausgesagt. Dem entgegenzuwirken hat sich ein großteils oberösterreichisches Konsortium aus Klein- und Mittelunternehmen und Forschungseinrichtungen unter der Leitung des Technologiezentrums Salzkammergut zum Ziel gesetzt. Gemeinsam arbeitet man im Projekt „SolarDesy“ an der Entwicklung einer solaren Meerwasser-entsalzungsanlage, mit der in sonnigen aber trinkwasserarmen Gegenden der Welt Einfamilienhäuser mit Trinkwasser versorgt werden können. Forscher der FH OÖ Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften in Wels bringen dabei ihr Know how im Bereich der Computersimulation ein, um exakte Baugrößen und Betriebsbedingungen abhängig von klimatischen Verhältnissen zu liefern. Wichtig dabei: Die fertige Anlage soll im Aufbau wie auch im Betrieb einfach zu handhaben sein. Bis 2011 wird an der innovativen Entwicklung gearbeitet. Das Projekt wird durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterstützt.

2010-02-28 16:16 von picturenewsat
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