Stellv. Grüne Klubobfrau LAbg. Ulrike SCHWARZ:
Drohendes Aus für die Mühlkreisbahn bestätigt

„Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die ÖBB selbst stellen das Aus für die Mühlkreisbahn zwischen Aigen und Rottenegg in Aussicht und bestätigen damit alle Befürchtungen der Grünen“, zeigt sich die stellv. Grüne Klubobfrau und regionale Abgeordnete für das Mühlviertel über Medienberichte erschüttert. Laut diesen sieht der ÖBB Infrastruktur Chef keinen Nutzen der Mühlkreisbahn.
„Die Mängel der Bahn sind wohl kein Geheimnis und alleinige Schuld der ÖBB-Infrastrukturgesellschaft selbst. Die Bahn jahrelang zu vernachlässigen und jetzt deren schlechten Zustand und geringe Auslastung zu beklagen ist blanker Zynismus“, ist Schwarz erzürnt.

Für die Grüne offenbart sich darin die Strategie der ÖBB „die Bahn langsam kaputtzusparen, die Pendler durch Kriechstrecken zu vertreiben um dann eben die Einstellung rechtfertigen zu können“.
Wenn der ÖBB Manager „unerwartete Lösungsvorschläge“ zum Erhalt der Bahn anspricht, können die Grünen gerne mit einem Maßnahmen-Katalog aushelfen, dessen Umsetzung sie seit geraumer Zeit fordern und jüngst bei einer Fahrt mit der Mühlkreisbahn neuerlich präsentiert haben. Mit 40 Millionen Euro könnte die Mühlkreisbahn attraktiviert und beschleunigt und damit die Fahrzeit um mehr als eine halbe Stunde verringert werden. Die Bahn würde damit für die PendlerInnen wieder eine konkurrenzfähige Alternative zum Auto.
„Die ÖBB sind aufgerufen, sich nicht in Zusperrvisionen zu ergehen, sondern endlich in die Mühlkreisbahn zu investieren und bestehende Verträge einzuhalten“, fordert Schwarz. Nach Jahren der Untätigkeit der Zuständigen wünscht die Grüne Klubobfrau jetzt endlich auch von der Landespolitik einen geschlossenen Rückhalt und eine Offensive für die Mühlkreisbahn im Sinne der Pendler.
Die Grünen werden gegen den vorgezeichneten Niedergang der Mühlkreisbahn weiter massiven Widerstand leisten und starten auf der Homepage der Grünen OÖ eine Unterschriftenaktion „Pro Mühlkreisbahn“.
Kommentare