Hermann Leithenmayr war große Persönlichkeit der Sozialdemokratie in OÖ
SP OÖ trauert mit Familie des früheren Steyrer Bürgermeisters
Tiefe Betroffenheit herrscht in der oberösterreichischen Sozialdemokratie über das Ableben des früheren Steyrer Bürgermeisters Hermann Leithenmayr.
„Mit Hermann Leithenmayer verliert die oberösterreichische Sozialdemokratie eine profilierte und prägnante Persönlichkeit, die weit über die Partei- und Steyrer-Stadtgrenzen hinaus große Achtung und Anerkennung genossen hatte. Hermann Leithenmayr war nicht nur als Bürgermeister, Abgeordneter und Funktionär ein eiserner Kämpfer und Gestalter, sondern vor allem als menschliche Ausnahmeerscheinung in unseren Herzen. Unsere ganze Anteilnahme gilt nun seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern“, zeigte Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl, Vorsitzender der SP OÖ, seine persönliche Betroffenheit.
Der am 22. Februar 1941 in Sierning geborene gelernte Kraftfahrzeugschlosser Leithenmayr startete seine politische Laufbahn in der Gemeinde Sierning, wo er dem Gemeinderat von 1967 bis 1977 angehörte, übersiedelte dann ab 1979 in den Gemeinderat der Stadt Steyr, prägte die Gewerkschaftsarbeit in der Steyr Daimler Puch AG, wo er von 1983 bis 1991 auch Zentralbetriebsratsobmann war, und von 1983 bis 1990 gehörte er dem Nationalrat an. Von 1991 bis 2001 war er schließlich Bürgermeister der Stadt Steyr.
„Hermann Leithenmayr hinterließ in all seinen Wirkungsbereichen positive Spuren. Auch in wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten in der Region Steyr stellte er immer seinen Mann und versuchte die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Er war Gewerkschafter, Funktionär und Politiker mit Leib und Seele. Die positive Entwicklung der Stadt Steyr in den letzten Jahrzehnten wäre ohne das Wirken Hermann Leithenmayrs als Bürgermeister so nicht denkbar gewesen. Deswegen werden sehr viele Steyrerinnen und Steyrer über alle Parteigrenzen hinweg diesen Verlust betrauern“, steht für Ackerl fest.
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