Rotkreuz–Spürnasen bestehen Einsatzprüfung: Zehn Suchhundeteams in der Trümmersuche ausgebildet

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Die Suche nach verschütteten Personen erfordert perfekt ausgebildete Hunde und eine vollkommene Harmonie zwischen Hund und Herrl. Unter den strengen Augen einer Prüfungskommission haben am vergangenen Wochenende zehn junge Rotkreuz-Suchhundeteams in Reisedt, Bezirk Braunau, ihre Einsatzprüfung in der sogenannten Trümmersuche erfolgreich gemeistert.
Nach der intensiven dreijährigen Ausbildung haben es die fleißigen Spürnasen Lady, Lucky, Jerry, Kira, Skippy, Dino, Sami, Elli, Lena und Elano, alle im Alter zwischen drei und fünf Jahren, also geschafft: sie haben gemeinsam mit ihren Hundeführern die Trümmerprüfung abgelegt. „Bereits im jungen Hundealter von 16 bis 18 Wochen beginnen die Welpen mit der Ausbildung. Spielerisch lernen sie dabei Unterordnung, Geschicklichkeit und Suchverhalten und müssen sogar eine Hubschrauberschulung absolvieren. Die Ausbildung zur Flächensuche, wo es um das Auffinden von vermissten Personen geht, dauert zwei Jahre. Ein weiteres Jahr benötigen die Hunde für das Trümmertraining, also das Auffinden von verschütteten Personen nach Unfällen bei z.B. Bau- und Abbrucharbeiten, Gasexplosionen oder Murenabgängen. Nur Spitzenhunde werden für Auslandseinsätze trainiert, was ein weiteres Trainingsjahr in Anspruch nimmt“, erklärt Karl Dickinger, Landes- und Staffelleiter von Vöcklabruck.
Das OÖ Rote Kreuz verfügt insgesamt über 38 Suchhundeteams, die das gesamte Gebiet des Bundeslandes abdecken.
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