Große Trauer auch in Oberösterreich über den Tod der Doyenne der österreichischen Frauenpolitik Johanna Dohnal.
Sie wird als Kämpferin und großes Vorbild sehr fehlen
„Wie keine andere hat Johanna Dohnal die Frauenpolitik geprägt und war für viele Frauenpolitikerinnen ein großes Vorbild. Im Zentrum ihrer Politik, ihres Engagements stand die eigenständige Existenzsicherung von Frauen“, würdigt Oberösterreichs SPÖ-Landesvorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl die Verdienste von Johanna Dohnal, die im 72. Lebensjahr verstorben ist.
„Johanna Dohnal hat nicht für, sondern mit Frauen Politik gemacht und sie hat Meilensteine gesetzt. Ohne sie gäbe es keine Frauenhäuser, keine Frauenberatungsstellen, kein Gewaltschutzgesetz, keine Fristenregelung, kein Gleichbehandlungspaket, keine Gleichbehandlungsanwaltschaft und keine Quotenregelung in der SPÖ“, nennt Landesfrauenvorsitzende NRin Sonja Ablinger nur einige Meilensteine des unvergleichlichen Wirkens von Johanna Dohnal für und mit Frauen in Österreich. Dohnal war bis zu ihrem Tod tief mit der Frauenpolitik verbunden, war auch nach ihrer aktiven Zeit als Politikerin immer am Puls der Zeit. Sie hat bis zum Schluss als kämpferische Rednerin begeistert. So hat sie bei ihrem letzten großen Auftritt bei den SPÖ-Frauen in Oberösterreich im Sommer 2009 mit viel Engagement und Überzeugungskraft das Mitmischen, das Eingreifen von Frauen in die Geschicke der Politik eingefordert.
„Johanna Dohnal wird als Mitmischerin, als Kämpferin, als Kritikerin, als Feministin und als warmherzige Freundin sehr fehlen“, zeigte sich Sonja Ablinger tief erschüttert.
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