Haimbuchner zu Islam-Studie: Integration ist gescheitert

Österreich ist demokratischer Rechtsstaat und kein islamischer Gottestaat mit Scharia im Gepäck

Für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner zeigen die Ergebnisse der
Islam-Studie der Donau-Universität Krems deutlich auf: „Die Integration ist gescheitert. Lediglich bei bosnischen Muslimen ist zu erkennen, dass sie in keiner reinen Parallelgesellschaft leben.“

Besonders auffällig sei, dass rund die Hälfte der Befragten mit türkischer Herkunft sich sehr oder eher dafür aussprechen, dass religiöse Regeln im Alltag einen Platz einnehmen sollen. „Dazu hätten wir in Wahrheit die Studie nicht gebraucht, denn die Verweigerung des Handschlages etwa Lehrerinnen gegenüber ist sattsam bekannt. Es verwundert wenig, dass mehr als die Hälfte aller befragten Flüchtlinge und über 40 Prozent der Türkischstämmigen dafür Verständnis haben, wenn Männer einer Frau nicht die Hand geben. Das entspricht in keiner Weise unserem Frauen- und Gesellschaftsbild und ist vehement abzulehnen“, betont Haimbuchner. Keine Überraschung sei, dass jeder fünfte Befragte den gemeinsamen Turn- und Schwimmunterricht für Buben und Mädchen ablehnt. „Integration beginnt in der Schule, Integration ist auch der gemeinsame Unterricht in allen Bereichen.“

Lediglich zwei Drittel der Befragten türkischer Herkunft finden gemäß der Studie die österreichischen Gesetze und Vorschriften für gläubige Muslime angemessen. „Da muss in Wahrheit die Gegenfrage gestellt werden – was ist mit dem restlichen Drittel? Und wenn nunmehr ein Viertel aller Flüchtlinge sogar sich dafür aussprechen, dass islamische Rechtsvorschriften berücksichtigt werden sollen, so muss klar festgehalten werden: Österreich ist ein demokratischer Rechtsstaat und kein islamischer Gottesstaat mit der Scharia im Gepäck“, ist für den FPÖ-Landeschef auffallend, dass in dieser Frage vor allem Tschetschenen und Afghanen weiterhin im islamischen Gefüge der Scharia zu finden sind. „Auch erschreckend ist der Fakt, dass jeder dritte Flüchtling eine gewaltsame Verteidigung der Familienehre gut heißt.“

Alarmierend ist für Haimbuchner die Tatsache, dass etwa jeder dritte befragte Somalier bereit sei, für seinen Glauben zu sterben. „Wenn nunmehr laut Studie 58 Prozent der Befragten diese Aussage großteils ablehnt, ist die Frage in den Raum zu stellen: Was ist mit den restlichen 42 Prozent?“