Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 21. Dezember 2016 gegen 12:30 Uhr auf der A9 in Richtung Wels.

Im Bereich der Autobahnabfahrt Sankt Pankraz geriet ein 59-jähriger Kraftfahrer mit seinem Sattelzugfahrzeug ins Schleudern und fuhr gegen die Betonleitwand.

In weiterer Folge kippte der Anhänger um. Gleich darauf begann das Sattelfahrzeug zu brennen.

Der 59-Jährige konnte sich mit seinem Hund aus der Fahrerkabine retten. Zur gleichen Zeit fuhr auf der Gegenfahrbahn ein 36-Jähriger aus Deutschland, dessen Fahrzeug durch die herumfliegenden Teile beschädigt wurde.

Der Sattelanhänger war mit Gefahrengut (Acetat) beladen. Das Gefahrengut trat nicht aus.

Die Feuerwehren Sankt Pankraz, Windischgarsten und Spital/Phyrn waren mit den Löscharbeiten betraut.

Die A9 war für mehrere Stunden in beiden Richtungen zwischen Roßleithen und Inzersdorf gesperrt.

Der Verkehr wurde über die B138 geführt.

Das Sattelkraftfahrzeug konnte bisher noch nicht geborgen werden, da eine Firma gesucht wurde, die das Gefahrengut umladen und abtransportieren kann.

Von der BH Kirchdorf an der Krems sowie vom Land OÖ waren Sachverständige am Unfallort.

Der 59-jährige Lenker blieb unverletzt. Am Sattelkraftfahrzeug entstand ein Totalschaden.

Quelle©BMI/Polizei